Die Lehre

 

Der Stil

 

Der Lehrer

 

Die Schüler

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Will man die Kampfkunst studieren, so muß man damit beginnen, sich selbst zu studieren. Dies bedeutet, über sich selbst hinauszugehen. So kann man erkennen, was einen daran hindert, die Wirklichkeit so zu sehen, wie sie ist. Es gibt in der wahren Kampfkunst keinen Gegner. Der Gegner ist eine Illusion.

Vielleicht wird man zwanzig Jahre lang üben müssen, um zu verstehen, daß der Gegner eine Illusion ist. Möglicherweise muß man dreißig Jahre lang üben, um dies zu verstehen. Es ist auch denkbar, daß man diese Wahrheit niemals ganz erfaßt. Buddhistische Kampfkunst erzieht den Menschen zur klaren Erkenntnis der Wirklichkeit.

Die Übung des Kampfes ist eine Übung des Geistes. Wer durch die Übung der Kampfkunst den Geist geschult hat, wird auch in allen anderen Bereichen seines Lebens mit innerer Stärke und Gelassenheit handeln. So vollendet sich die Kunst im täglichen Tun.

 

 

Texte zur Lehre der Kampfkunst

Gespräche im Abendzwielicht des Herbstes

 

 

 

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